HowahlSpies - Restauratoren GbR
  • Diplomrestaurator (FH) Sascha Howahl: „Die Entwicklung eines hydraulischen Stuckmörtels als Ersatzmasse für Fassadenstuckierungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts“

    (The development of a hydraulic stucco mortar as replacement mortar for facades stucco in the end of the 19th century)

    Diploma thesis; 17.August 2005; German; 130 p; 61 ill.;
    Supervisor: Prof. Werner Koch
    Collaborating supervisor: Dipl.-Ing. Roland Schulze
    Publication not foreseen

    Kurzzusammenfassung

    Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einer in Vergessenheit geratenen Stucktechnik die im ausgehenden 19. Jahrhundert in Potsdam für Fassadenstuckierungen an bürgerlichen Häusern und Villen häufig zu Anwendung kam.

    Basierend auf praxisorientierten Herstellungsversuchen, d.h. der Anfertigung von Stuckabgüssen in Stuckformen, konnte die historische Stucktechnologie beschrieben werden.

    Auf Grundlage von Materialuntersuchungen (Mörtelanalyse, E-Modul, Druckfestigkeit, Schwindverhalten, Wasseraufnahme, Porosität und Dünnschliffmikroskopie) an historischen Stuckfragmenten sowie an Probekörpern verschiedener Mörtelzusammensetzungen wurde ein hydraulischer Stuckmörtel auf Kalk-Zement-Basis entwickelt der in seinen materialtechnologischen Eigenschaften den historischen Mörteln entspricht und als Ersatzmasse für die Stuckrestaurierung im denkmalpflegerischen Bereich einsetzbar ist.

    Schlagworte:

    Fassadengestaltung Potsdam, 19. Jahrhundert, Stuck, Herstellungstechnik, hydraulischer Mörtel, Materialuntersuchungen

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  • Diplomrestaurator (FH) Ralph Spies: „Die Wandmalereien auf Betonwerkstein in der Stadtkirche St. Jakobi zu Wanzleben. Beitrag zur Klärung der spezifischen Schadensphänomene“; Hildesheim; 2000

    Hochschule: HAWK FH Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
    Art der Arbeit Diplomarbeit
    Erstprüfer: Prof. Jan Schubert — Zweitprüfer: Dipl.-Phys. Michael Leck
    Abgabedatum: 2000
    Sprache: Deutsch — Seitenzahl: 116

    Zusammenfassung

    Gegenstand der Arbeit sind die Wandmalereien in der Stadtkirche St. Jakobi zu Wanzleben (bei Magdeburg), die im Jahre 1894 von dem Berliner Künstler Melchior Lechter in der nördlichen und südlichen Vorhalle ausgeführt wurden. Eine Besonderheit aus technologischer Sicht stellt das Trägermauerwerk der Wandmalerei dar. Es handelt sich dabei um Wandflächen, die aus sogenannten "Betonwanddielen" aufgebaut und mit einem Abstand von etwa 1 cm vor die Außenmauern gesetzt worden sind. Der Hohlraum zwischen den beiden Wänden ist durch die Verfugung zum Innenraum hin abgeschlossen. Das Schadensbild an den Wandmalereien ist vor allem durch Farbabplatzungen im Fugenbereich gekennzeichnet.
    Das Ziel der Diplomarbeit ist die Ermittlung der Schadensursachen. Die Untersuchungen werden exemplarisch an den Wandmalereien in der nördlichen Vorhalle durchgeführt.
    Die Arbeit ist gegliedert in einen bauhistorisch-kunstgeschichtlichen Teil, der neben der Baubeschreibung und der Baugeschichte eine kunstgeschichtliche Einordnung des Objektes enthält. Weiterhin wird in einem technologischen Teil der Aufbau der Malerei beschrieben, die Schäden dokumentiert und modellhaft die möglichen Schadensursachen skizziert, um auf dieser Grundlage die Untersuchungen zur Ermittlung der Schadensursachen aufzubauen. Darin werden Untersuchungen zum Einfluss von Feuchtigkeit und deren mögliche Transportpfade auf die Schadensentstehung bestimmt. Weiterhin werden morphologische Untersuchungen sowie die Analyse, der an dem Schadensprozess beteiligten Salze in Relation zu raum- und mikroklimatisch bedingten Einflussfaktoren auf die Schadensentwicklung diskutiert und abschließend eine Empfehlung für den weiteren Umgang mit dem Objekt die eine nachhaltige Konservierung gewährleistet erarbeitet.

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  • Fachartikel

    Ralph Spies; „Die Restaurierung der Wandmalereien von Melchior Lechter in der Stadtkirche St. Jakobi in Wanzleben“
    Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt 2004 Heft 1, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
    ISSN 0949-3506 04/1

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  • Fachartikel

    Ursula Schädler-Saub, Ralph Spies, Carolin Assmann, Frank Eger; Ina Pratesi; „Conrad Wilhelm Hase und die Restaurierung des Kreuzganges von St. Michaelis im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts“; In: Der Kreuzgang von St. Michael in Hildesheim -1000 Jahre Kulturgeschichte in Stein,
    hg. von Christiane Segers-Glocke und Angela Weyer,
    Katalog zur Ausstellung St. Michael, 1.7. - 2.10.2000,
    Hameln 2000

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