HowahlSpies - Restauratoren GbR
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Rekonstruktion Edelputzpaneel

Rekonstruktion Edelputzpaneel, Segenskirche Berlin Prenzlauer Berg

Putz und Stuck
Rekonstruktion Edelputzpaneel
Eingefärbter Edelkratzputz
Profilzug vor Ort
HowahlSpies-Restauratoren GbR
Klaus Schönebeck & Sohn
Bauausführung GmbH
Winckelmannstr. 18
12487 Berlin
Einzeldenkmal, Kirche
September 2011
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Rekonstruktion Edelputzpaneel

Objektbeschreibung

Die Segenskirche in Berlin ist ein aus dem Jahr 1908 stammendes denkmalgeschütztes evangelisches Kirchengebäude im Ortsteil Prenzlauer Berg, Berlin.

1891 beschloss die Kirchengemeinde der oft überfüllten Zionskirche die Gründung einer Tochtergemeinde für circa 40.000 Mitglieder. Das Grundstück Schönhauser Allee 161 wurde im Jahr 1900 erworben und das darauf befindliche Wohnhaus mit Gaststätte und Kegelbahn abgerissen. Der erste Spatenstich erfolgte am 16. Oktober 1905. Am 6. Mai 1906 wurde am Altar eine Bauurkunde eingemauert. Die nach Plänen der Architekten August Dinklage, Ernst Paulus und Olaf Lilloe errichtete Kirche in der Schönhauser Allee wurde am 6. Dezember 1908 eingeweiht. Es handelt sich um einen Komplex historisierender Bauten aus verklinkerten Ziegelsteinen, die sich um einen kleinen Innenhof gruppieren. Ab 2007 wurde der Gebäudekomplex zu einem Kloster, dem Stadtkloster Segen, umgestaltet.

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Partiell erhalten gebliebene Reste des historischen Bestandes.

Im Rahmen der Fassadensanierung an der Segenskirche sollten die mit Edelputz gestalteten und stark geschädigten Sockelpaneele im Durchgangsbereich zum Hof erneuert werden.

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Historischer Putzaufbau aus hellem Kalkmörtel als Grundputz und darauf liegender, stark verschwärzter Edelputzschicht

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Freigelegtes Mauerwerk nach Entfernung der historischen Bestandsputzflächen. Die Gestaltungselemente wurden zuvor aufgemessen und maßgerecht kartiert.

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Der Grundputz wurde entsprechend der historischen Paneelaufteilung aufgetragen und die Oberfläche zur besseren Haftung der Edelputzschicht aufgeraut.

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Kassettenfelder nach dem Auftrag der Edelputzschicht. Die Oberfläche wurde zurück gekratzt.

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Edelkratzputz. Oberflächengestaltung im Detail.

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Auftrag der Edelputzschicht auf die Umrahmung.

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Die leicht vertieft liegenden Umrahmungen der Kassettierung wurden mit einem ausgesiebten Mörtel verfüllt. Anschließend wurde auch hier die Oberfläche zurück gekratzt und die Nuten analog zum historischen Vorbild über Schablone eingeschnitten.

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Sockelpaneel nach Abschluss der Arbeiten.

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