HowahlSpies - Restauratoren GbR
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Filialkirche Linden

Die Wandmalereien im ehemaligen Chorturm der Filialkirche Linden, Dietramszell

Wandmalerei
Bestands- und Schadenskartierung
Reinigung der Wandmalerei
Reduzierung des mikrobiellen rosafarbenen Befalls
Hinterfüllen von Hohlstellen
Schließen von Fehlstellen und Rissen
Entfernung älterer Retuschen
Retusche der Fehlstellen in Tratteggio-Technik
Rekonstruktion der Kalkmalereien auf den Gewölberippen
Entwicklung eines Klimatisierungskonzeptes
Dipl. Rest. (FH) Ralph Spies für Dipl.
Rest (FH) Bertram Streicher, Landsberg
2007
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Filialkirche Linden

Objektbeschreibung

In der Filialkirche „Maria zu den sieben Schmerzen und Maternus“ in Linden bei Dietramszell (Obb.) befinden sich im ehemaligen Chorturm umfangreich erhaltene Wand- und Gewölbemalereien. Die in Fresko-Technik ausgeführten und italienisch beeinflussten Malereien stammen aus der Zeit um 1400. Sie zeigen Darstellungen aus dem Leben Mariens.

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Nordwand, Vorzustand, Gesamtansicht „Tod Mariens“. Die Darstellung zeigt die aufgebahrte Maria umringt von Aposteln. Petrus trägt einen Weihwasserkessel und ein Aspergill, darüber hält Christus in der Mandorla die Seele Mariens auf dem Schoß. Auf der Malerei liegt ein biogener Befall durch sog. „rosafarbene Bakterien“.

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Nordwand, Endzustand, Gesamtansicht „Tod Mariens“. Nach der Reinigung, Entfernung des Bakterienbefalls und Retusche der Fehlstellen in Tratteggio-Technik.

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Nordwand, Vorzustand, Detailansicht. Kopf eines Apostels mit „älterer Putzkittung und rekonstruierender Malerei“, starker Schimmelbefall auf der Ergänzung.

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Westwand, während der Reinigung. Abnahme des biogenen Befalls.

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Südwand, vor der Retusche. Die gekitteten Fehlstellen wurden mit einer Kalktünche grundiert und anschließend mit kalk- und lichtechten Pigmenten in Tratteggio-Technik retuschiert.

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Südwand, während der Retusche.

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Setzungsrisse im Gewölbescheitel. Vorzustand. Hier ist der „rosafarbene“ biogene Befall noch nicht entfernt.

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Setzungsrisse im Gewölbescheitel. Nach der Entfernung des biogenen Befalls und Kittung mit Retusche des Rissbereiches.

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Gewölbe- und Wandbereich zwischen Südwand und Ostwand während der Retusche der Fehlstellen.

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Gewölberippen nach der Rekonstruktion der farbigen Rippengestaltung und Integration der historischen Bestandsflächen.

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