HowahlSpies - Restauratoren GbR
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Nikolaikirche

Randkapellen in der Nikolaikirche, Berlin – Mitte

Wandmalerei
Reinigung der Malerei
Festigung
Schließen von Fehlstellen
Erneuerung geschädigter Putzbereiche
Retusche der Malerei und Neufassung von Wandbereichen
partielle Neuvergoldung
HowahlSpies-Restauratoren GbR
Stiftung Stadtmuseum Berlin, Nikolaikirche
Nikolaikirchplatz 48
10178 Berlin
Sept.2009 – Februar 2010
HowahlSpies - Restauratoren GbR - Nikolaikirche

Objektbeschreibung

Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche Berlins. Sie befindet sich in Berlin-Mitte im Nikolaiviertel zwischen Spandauer Straße, Rathausstraße, Spree und Mühlendamm. Die Nikolaikirche ist heute ein zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehörendes Museum.

Die Nikolaikirche wurde als dreischiffige, kreuzförmige Feldsteinbasilika 1220-1230 gebaut. Ihren Namen hat sie von dem Heiligen Nikolaus von Myra. Als ältestes Bauwerk Berlins bildete sie mit dem Molkenmarkt der Kern der im Aufbau befindlichen Handelsstadt Berlin, während die Siedlung Cölln um die Petrikirche heranwuchs.

1938 wurde die Nikolaikirche dem Staat übereignet und seither nicht mehr als Gottesdienstraum genutzt. Die Gemeinde schloss sich mit der benachbarten Mariengemeinde zusammen. In der Marienkirche finden sich bedeutende Kunstwerke, die ursprünglich in der Nikolaikirche angesiedelt waren.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf die Außenwände zerstört, dann ab 1981 nach alten Zeichnungen und Plänen mit zwei Türmen vollständig wiederaufgebaut. Heute dient die Kirche als Museum und Konzertraum. Die Dauerausstellung in der Kirche dokumentiert ihre Baugeschichte und die Geschichte einiger mit ihr verbundener Persönlichkeiten.

HowahlSpies - Restauratoren GbR - Nikolaikirche

Stadtmuseum Nikolaikirche. Nach Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen an den Randkapellen der Hallenkirche.

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Randkapelle an der Südseite. Vorzustand. Die historischen Kalktünchen waren nach massivem Wassereintrag in das Mauerwerk durch Abplatzungen stark geschädigt. Die Verdunstungszonen waren stark versintert.

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Randkapelle an der Südseite. Endzustand. Die geschädigten Bereiche wurden vorbehandelt, grundiert und anschließend mit, an den Bestand angeglichenen, pigmentierten Kalktünchen partiell neu gefasst.

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Randkapelle an der Südseite. Sogenannte „Kötteritzkapelle“. Vorzustand. Die Sockelbereiche der Wände waren stark geschädigt. Die Wandputze und aufliegende Kalktünchen waren abgängig.

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Randkapelle an der Südseite. Sogenannte „Kötteritzkapelle“. Endzustand. Die geschädigten Sockelbereiche wurden neu verputzt und Stuckelemente neu gezogen oder modelliert. Anschließend wurden die Bereiche vorbehandelt, grundiert und anschließend mit, an den Bestand angeglichenen, pigmentierten Kalktünchen neu gefasst. Abgeplatzte oder fehlende Vergoldungen auf den Stuckelementen wurden mit Blattgold erneuert.

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Befund der spätgotischen Ausmalung. Die Malerei zeigte im Vorzustand aufstehende Putzschollen und abpudernde Malschichten.

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Befund der spätgotischen Ausmalung. Während der Restaurierung. Die Malerei wurde gefestigt, aufstehend Putzschollen wurden mit Injektionsmörtel hinterfüllt und die Bruchkanten der Fehlstellen mit Kalkmörtel angeböscht.

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